1 Braut – 1 Kleid – Der Weg zu meinem Traumkleid, eine Braut erzählt…


1 Braut – 1 Kleid – Der Weg zu meinem Traumkleid, eine Braut erzählt…

Vom Brautzilla-Chaos und einer kleinen Brautkleid-Abenteuerin. Ein Bericht unserer lieben Kundin Diana Ebert und die herzerwärmende Story vom Antrag bis zum Hochzeitstag.

Der Antrag: „JA, von ganzem Herzen“ –

So begann am 20.06.2016 unser Jahr voller Hochzeitsplanungen. Ein Jahr voller Höhen und Tiefen und vor allem jeder Menge Freudentränen. Als Mädchen träumt man von diesem Moment doch schon sein ganzes Leben und nach sieben Jahren begann unser kleines Hochzeitsmärchen.

Nach dem Antrag fuhren wir zu meiner Mutter um ihr diese emotionale Nachricht zu überbringen. Da fing ich Perfektionistin schon an mir Gedanken zu machen. Noch 1 Jahr? So lange muss ich noch warten? Wo heiraten wir? Wo werden wir feiern? Und vor allem…….ich brauche DAS Kleid, MEIN Kleid.

Der 1. Weg zum Traumkleid

Etwas konnte ich mich noch gedulden, aber dann musste ein Termin her. 1 Jahr vorher… die brauchen ja auch Zeit zum Bestellen und was ist, wenn ich nichts finde oder etwas Ausgefallenes ändern möchte, was lange dauert? Ausreden, um schnell einen Termin zu machen, fand ich schnell. Also setzte ich mich vor das Internet und suchte los. Ich blätterte und blätterte. Und endlich konnte ich mich für 2 Geschäfte entscheiden. Ich schaute auf die Uhr. Anrufen war leider nicht mehr möglich. Aber Gott sei Dank konnte ich eine E-Mail schicken. Am nächsten Tag schaute ich immer wieder in mein E-Mail Fach und dann kam auch schon eine Antwort.

Ich bin ein wirklich emotionaler Mensch und schon beim Anrufen für die Terminvereinbarung klopfte mein Herz. Freundlich nahm jemand am anderen Ende ab und ich meldete mich mit meinem Namen. Einen Namen den ich nicht mehr lange tragen werde, denn bald stehe ich dort. Im Kleid, er in seinem Anzug und wir werden einander JA sagen. Allein die Bestätigungsmail machte mich schon glücklich. Wen werde ich nun mitnehmen? Meine Freunde, meine Mama, meine Schwester, meine Kollegin, meine Schwägerinnen in Spe?

Stopp…. Es sollte doch mein besonderer Moment werden. Also nehme ich auch nur die Menschen mit, die mir sehr am Herzen liegen und mir helfen werden mein Geschmack zu vertreten ohne dabei nicht ehrlich ihre Meinung zu sagen. Wer so in Hochzeiten verliebt ist wie ich es bin, kennt die Sendungen wie „4 Hochzeiten“ und „Zwischen Tüll und Tränen“ natürlich auswendig. Wie oft sieht man dort, dass viele Menschen, viel Unruhe einbringen. Zu viele Meinungen die aufeinander prallen. Also entschloss ich mich. Meine Mama und meine Schwester und zugleich Trauzeugin sollen diesen besonderen Moment mit mir teilen dürfen.

Ich freute mich sehr ihnen den Termin durch zu geben. Und wir alle fieberten darauf hin.

In der Zwischenzeit vergingen die Wochen und immer wieder zählte ich die Tage. Zwischenzeitlich begannen sich die Handys mit Screenshots und Bildern von allem Möglichen für die Hochzeit zu füllen. Und einen Tag vor dem Termin machte ich mir mal die Arbeit, die schon gesammelten Dinge in einzelne Ordner zu sortieren. „So kann ich morgen genau zeigen, was ich mir immer erträumt habe! Genau so soll mein Kleid werden.“

Der Tag des Aussuchtermines

03.09.2016. Mein Wecker klingelt. Mein Herz klopfte. Es war für einen Septembertag ganz schön heiß. Ich machte mich fertig und ging zu meinem Schrank. Ein Kleid soll es sein. So kann ich mich schneller umziehen. Ich griff mir ein weißes Sommerkleid und grinste. Dies wird heute wohl das langweiligste weiße Kleid sein, das ich tragen werde.

Schon klingelte mein Handy. Auch meine Mama und meine Schwester waren nervös. Also fuhren wir los. „Denk dran noch was zu essen mein Schatz“ erinnerte mich meine Mama. Sie kennt mich einfach zu gut. „Na klar“ und schon im Auto knurrte mein Bauch. Ich hatte es vergessen. Aber meine Mama wäre nicht meine Mama, wenn sie nicht was zu essen eingepackt hätte. Nervös und zittrig aß ich meine Banane und das war auch eine gute Idee. Denn die Aufregung schlug mir schon etwas auf den Kreislauf. Ich verfolge die Landschaft, die an mir vorbei zog. „Wie weit denn noch?“

Und dann war es so weit. Wir standen endlich vor Marryfair. Da waren wir. Klick: Ein Erinnerungsfoto. Jetzt kann es losgehen. Und das Schöne, im September gibt es auch noch Prozente auf die alte Kollektion. Und wer heiratet wird schnell feststellen, dass eine Hochzeit so seinen Wert hat. Aber Qualität hat nun mal seinen Preis. Und man macht es schließlich nur einmal.

Kaum ausgestiegen entdeckte ich auch schon im Schaufenster meine Vorstellung vom Kleid. Im Haus angekommen meldeten wir uns am Empfang und wurden in unser reserviertes Separees gebracht.

Nach einem kurzen Gespräch über meine Vorstellungen ging es schon los. 6 Kleider schafften es in meine Auswahl. Und schon verschwand ich hinter dem großen Vorhang und schlüpfte in das erste Brautkleid in meinem Leben. Mein Herz pochte bis zum Hals als der Vorhang sich öffnete. Ich trat vor den Spiegel und war sprachlos. Da stand ich nun. Ein unbeschreibliches Gefühl, welches glaube ich nur eine Frau nachempfinden kann, die selbst schon mal so dort stand. Es war wunderschön und ich schaute es mir eine Weile an. Aber ich wollte mehr sehen. Die nächsten Kleider waren dran. Auch diese waren einfach traumhaft. Aber wo war es? Dieses atemberaubende Gefühl von dem Alle sprachen. Oder ist es doch nur Quatsch? Jetzt wurde ich nervös. Alle waren schön aber mein Kleid war nicht dabei. Muss ich wieder fahren ohne es gefunden zu haben? Moment. Da vorne im Schaufenster. Nach jedem Kleid sprachen wir darüber und nun wollte ich das Kleid meiner Vorstellung einfach mal tragen. Viel zu eng stieg ich dennoch hinein und ich wusste genau, dass es meinen Vorstellungen entsprechen wird. Noch einmal öffnete sich der Vorhang. Ich schaute auf den Boden ging zum Spiegel und erhob meinen Kopf. JETZT WAR ES VORBEI… was ist das denn? Es war mit Abstand das schlimmste Kleid, welches ich an diesem Morgen trug. Ich verstand die Welt nicht mehr. Mein Leben lang träumte ich von solch einem Kleid und nun gefällt es mir gar nicht mehr? Die Beraterin merkte dies sofort. Aber sie hatte ein Ass im Ärmel. Sie merkte schnell, dass ich von meinem Cinderellatraum schwärmte. Ein richtiges Prinzessinnenkleid musste her.

Als hätte es so sein sollen, kam ein Tag zuvor die neue Kollektion im Laden an. Also ging die Beraterin los um noch einmal zu schauen. Sie warnte mich jedoch vor – 20% waren nicht bei diesen neuen Kleidern möglich. Aber was soll es. Probieren kann ich ja mal. Aber ich war mir sicher dass ich heute mit leeren Händen nach Hause gehen werde.

Nach kurzer Zeit kam sie auch schon mit einem Kleid in beiden Armen um die Ecke. „Entschuldigung, das ist gerade erst eingetroffen, aufgebügelt sind sie leider noch nicht“ und dann blickte ich auf das Kleid in ihren Armen. Mein Atem stockte. Tränen schossen in meine Augen. Aber halt!- Ich darf nicht schon weinen bevor ich es nicht anhabe. Ich dachte an mein Schaufenstergrauen zurück. Da glaubte ich auch schon mal mein Traum gefunden zu haben. 😉

Erst probieren, dann entscheiden. Und auf einmal wurde ich nervös, wie bei keinem anderen Kleid. War es endlich da? Dieses Gefühl?

Eine überraschende Wendung am ende der Brautkleidanprobe

Ein letztes Mal öffnete sich der Vorhang. Mein Lächeln konnte ich nicht mehr verbergen. Ängstlich schaute ich in den Spiegel. Und dann geschah es. Es war unbeschreiblich. Es musste mein Kleid sein! Ich konnte es spüren. Das, wovon so viele sprachen merkte ich auf einmal ganz tief in mir. Und ich stellte mir vor, wie ich in genau diesem Kleid vor den Altar treten werde- mit meinem Papa an meiner Seite. Das ist mein Kleid. Nach ein paar Fotos musste ich das Kleid wieder ausziehen. Es war schrecklich. Ich hätte es am liebsten gleich angelassen und den ganzen Tag darin verbracht.

Die standard unsicherheit 🙂

Die Wochen vergingen. Jeden Tag dachte ich an mein Kleid. Jetzt ist es bestellt. Die Hochzeit war das erste Mal sehr präsent in meinem Leben. Doch dann kamen die Zweifel. „Ein Kleid wie ich es mir immer gewünscht hatte, habe ich an dem Tag ja doch nicht angehabt. Und jetzt habe ich ein Kleid bestellt, das gar nicht meinen Traumvorstellungen der letzten 25 Jahren entsprach.“ Ich wurde wahnsinnig. Über Wochen hinweg dachte ich darüber nach, ob ich mich nicht falsch entschieden habe. Werde ich es bereuen? Geweint habe ich an dem Tag nicht. Nur die ersten Tränchen die mir in die Augen schossen. Dann war es ja doch nicht das Gefühl oder?

Wieder startete ich eine Suche nach Kleidern im Internet. Irgendwann fand ich eins. Genau die Form die ich immer wollte. Also bestellte ich dies um zu sehen, was ich davon halten werde. Als ich meiner Schwester davon erzählte lachte sie mich aus. „Sowas hattest du doch an. Das aus dem Schaufenster“ Aber ich war fest davon überzeugt, dass es nicht die gleiche Form war. Ich hatte das Gefühl keiner konnte diese Dramatik verstehen. Als das Kleid ankam konnte ich es kaum erwarten anzusehen. Ich sprang in das Kleid und stellte mich vor den Spiegel. Ich begann zu lachen und ein riesen Felsen fiel mir vom Herzen. Ich erinnerte mich an die Bilder, die ich an dem Tag bei Marryfair machte und schaute mir das Bild vom Schaufenster an. Ich konnte mich kaum noch halten. War ja doch sehr ähnlich. Nach wochenlangem zweifeln fühlte ich nun wieder das Gefühl, welches ich in meinem Kleid hatte und war mir sicher. Das war wohl so ein Braut-Ding…Angst was verpasst zu haben. Ich war verrückt. Jetzt wartete ich auf den Anruf, dass mein Kleid im Laden angekommen ist. Als es soweit war machten wir wieder einen Termin aus.

Die Anpassung

Der Tag der ersten Anprobe meines eigenen Kleides begann. Leider konnte ich meine Schwiegermutter nur im Herzen mitnehmen, da sie früh gestorben ist. Also wird dieser Tag wieder sehr emotional. Da hing es nun. Ich stieg langsam in das Kleid und mein Herz wurde wieder warm. Ein Emotionsausbruch der sich kaum beschreiben lässt. Fertig angezogen trat ich vor den Vorhang.

Und ich schaute meiner alten und neuen Familie in die Augen. Und schon kullerten meine Tränen. Jetzt wurde die Hochzeit ganz realistisch.  Genau dieses wird es sein. Ich war mehr als überzeugt von meiner Entscheidung am ersten Tag der Anprobe und überglücklich. Jetzt kamen die Kleinigkeiten. Zusammen suchten wir einen Schleier aus und probierten ein paar Diademe an. Eine Schicht Glitzertüll als Effekt im Unterrock sollte es noch sein, um meinen Cinderellatraum zu verwirklichen und alles wurde mir ermöglicht. Träger wurden danach nochmal nach unseren Wünschen verändert und es wird perfekt sein.

Rein in meine Schuhe ging es dann los. Abstecken. Das wird ja ein Klacks. Von wegen. Sich gerade hin stellen, warten bis zig Nadeln gesetzt wurden und das in meinen noch nicht eingelaufen Schuhen – das ist anstrengend kann ich euch sagen. Immer schön gerade stehen, Arme runter, Kopf gerade aus – aber nützt ja nix. Da musste ich bei meinen Tüllmengen ab und an mal eine kleine Pause machen und meine Beine vertreten. So unromantisch hatte ich mir das nicht vorgestellt. Als alle Nadeln gesetzt waren ging es dann zum Probelaufen, damit ich am großen Tag nicht stolpere. Hin und her durch den Laden. Und die Leute schauten mich an. Stolz präsentierte ich mein Kleid und freute mich schon auf den Tag, an dem es fertig sein wird.

Viel Zeit verging und ich hatte nur noch wenige Wochen bis zur Hochzeit. Noch einmal auf dem Weg nach Bitburg bekam ich mein Lächeln nicht mehr aus meinem Gesicht. Jetzt werde ich das fertige Brautkleid sehen. Aber es kam anders. Die letzte Schneiderin wurde sehr krank und ich durfte jemand neues kennenlernen. Völlig erstaunt sagte sie mir, wenn alles passt kann ich mein Kleid ja heute mitnehmen. Ich war total geschockt und wollte noch gar nicht, dass meine Besuche bei Marryfair zu Ende sein sollten. Aber viel Zeit blieb ja auch nicht mehr bis zu unserer Hochzeit. Ich zog mein Kleid an und sie hielt mir die angefertigten Träger an. Aber was war das? Es waren die Probeträger vom letzten Mal. Leider nicht das, was mit der Schneiderin zuvor abgesprochen war. Meine neue Schneiderin hat es dann möglich gemacht, das die Träger sofort eingenäht wurden und bat uns eine Stunde zu warten und eventuell einen Kaffee trinken zu gehen. Ich machte mir aber keine Gedanken, da ich vollstes Vertrauen in das Team von Marryfair habe. Und ich genau wusste, dass sie das hin bekommen. Wir sind ja alles nur Menschen. Nach der Stunde kamen wir zurück. Sogar nach Ladenschluss schlüpfte ich noch einmal hinein und mir wurden die Träger angelegt. Und endlich waren sie so, wie ich es mir gewünscht habe. Etwas enger musste es noch gemacht werden. Juhu nochmal abgenommen – Das freut natürlich jede Braut. Alles besprochen machten wir ab, dass mir das Kleid gebracht wird, da ein Teil der Familie der Inhaberin im gleichen Dorf lebt wie ich.

Erfahrung mit eheRingen und brautAnzug

Bereits unsere Ringe für die Trauung suchten wir zusammen im Hochzeitshaus Marryfair aus und mit Hilfe der Chefin fanden wir unsere absoluten Traumringe. Jeden Tag schaue ich mir diese glücklich an und weiß, dass sie mir mit ihrem kleinen Tipp jedes Mal ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Auch mein Mann hat seinen Anzug dort gefunden und bei jedem Besuch waren wir mehr als zufrieden. So wusste ich auch nun, dass ich mich beruhigt auf die Kompetenz von ihnen verlassen kann.

Die Auslieferung des brautkleides

Am 18.06.2017 soll das Brautkleid dann endlich bei mir ankommen. Ich wollte es sofort zu dem Elternhaus meines Mannes bringen, denn dort wird es bis zum großen Tag hängen bleiben. Als dann der Anruf meiner Schwägerin kam hüpfte ich vor Freunde durch die Wohnung. Noch einmal anprobieren und mich bei Frau Steffen persönlich bedanken. Also fuhr ich schnell hin. Als ich ankam war Frau Steffen leider schon weg. Aber egal wird ja alles passen. Noch 6 Tage zur Hochzeit. Mit meiner Schwägerin und die völlig aufgeregten Nichte meines baldigen Mannes stieg ich in mein Kleid. Noch ein weiteres Familienmitglied kam vorbei, um das Kleid das erste Mal zu sehen.

Brautpanik vom feinsten

„Ganz schön eng“ dachte ich mir dieses Mal. Haben die es zu klein gemacht oder habe ich wieder zugenommen? Und auf einmal merkte ich, dass gar nichts mehr passte. Auch der Blick von der Schwägerin lies mein Mark erschüttern. Ich heirate in 6 Tagen und nichts passte mehr? Was haben die gemacht? Und schon schossen mir die Tränen in die Augen. Soll ich nun an dem ganzen Tag nicht mehr atmen? Was ziehe ich denn jetzt an oder wie soll man das in der Zeit noch retten. Mit zitternden Händen und zitternder Stimme rief ich sonntags nachmittags bei Marryfair an. Ich musste meine Tränen zurück halten und erklärte voller Panik, dass mir mein Kleid nicht mehr passe. Ganz freundlich wurde mir gesagt: „Alles wird gut werden und ich kann gerne nochmal vorbei schauen und dann wird es nochmal geändert.“ Aber wie soll das gehen? In 6 Tagen stehe ich vor dem Altar und die ganze Woche musste noch arbeiten? Ich heirate also nicht in meinem Kleid? Tausend Gedanken schossen mir durch meinen Kopf. Aber dann kam die Lösung. Wir erreichten Frau Steffen und sie kam nochmal vorbei.

die aufklärung naht…

Als sie die Tür betrat fühlte ich eine kleine Erleichterung aber zugleich auch Wut über das enge Kleid. Sie schaute es sich an, stellte sich hinter mich und gab meinem Kleid einen Ruck nach oben.

Wir lachten. Bin ich wirklich so panisch…Brautzilla persönlich? Wir haben das Kleid so sachte angepackt und falsch angezogen, dass ein kleiner Ruck reichte, um es perfekt auf meinen Körper zu legen. Das war mir wirklich peinlich. Auch Frau Steffen grinste und beruhigte mich. „Sie werden wunderschön aussehen an Ihrem Tag. Und machen sie sich keine Gedanken. Ich konnte doch helfen und mache dies gerne.“ Ich war so erleichtern wie nie und musste über meine Panik wirklich lachen. Auch meine Schwägerin schaute nun verzaubert vom Kleid. Nun kann ja nichts mehr schief gehen.

Der große Tag mit meinem Traumkleid

Die 6 Tage vergingen wie im Flug und voller Stress und Organisationakrobatik, kam es mir vor wie nur ein paar wenige Stunden.

Am Abend vor der Hochzeit schlief ich nun ohne meinen Mann ein. Gegenüber hing mein Kleid und es war auch an diesem Tag nochmal das Letzte an was ich denken musste. Hoffentlich passt alles 😉

Wecker klingeln. Geschlafen habe ich nicht viel. Meine Schwester grinste mich an und ich wusste es geht los. Heute ist unser großer Tag. Wie wird mein Mann nur aussehen. Auch er hatte sein eigenes Erlebnis bei Marryfair und sich voll und ganz auf deren Kompetenz verlassen. Aber genau aus diesem Grund war ich beruhigt und wusste, er wird traumhaft aussehen.

Der Morgen verging wie im Flug. Nervös war ich nicht. Die Friseurin machte mir die Haare und ich bekam mein Braut Make-up. Alle um mich herum flitzen hin und her. Aber ich war immer noch sehr ruhig. Was mich erstaunte.

Doch dann kam der Moment. Wir schauten auf die Uhr und es war Zeit in meinen ganz persönlichen Cinderellatraum zu steigen. Dies tat ich dann. Und jeden cm mehr, den ich in das Kleid schlüpfte, schlug mein Herz höher. Meine Mama schnürte es. Ich genoss diesen besonderen Moment zwischen Mutter und Tochter und war überglücklich diese Emotionen mit ihr und meiner Schwester teilen zu können. Alleine aus diesem Grund hatte sich die Schnürung schon gelohnt.

Und nun stand ich da. In meinem Kleid, meinem Schleier meinem Diadem und meinen Schuhe. Es kann losgehen.

Ich fühlte mich sehr wohl und das ist sehr wichtig in diesem Moment. Ich war eine Prinzessin in weiß… die an diesem Tag zu seiner Königin wurde. Genau wie ich es mir immer gewünscht haben. Bereits bei meinem Papa flossen die Tränen und er begleitete mich in die Kirche. Als sich die Kirche öffnete schauten alle auf mich oder doch nur auf das Kleid? Dann sah ich wie seine Augen strahlten, als er mich sah und ich wusste…..das Kleid ist mehr als eine 10 😉

Die Zeit verflog wie im Flug. Den ganzen Tag begleitete es mich und ich bangte vor dem Moment, an den ich dann kam. Glücklich traten wir in unser Hotel und wir beide schoben die letzte Ecke Tüll in das Zimmer bevor wir die Tür schlossen. Das war es nun. Ein riesengroßes Kleid-Abenteuer endete nun hier. Da lag es. Neben seinem Anzug. Und ich wusste, dass ich noch einmal nach Bitburg zur Reinigung fahren werde. Ein letztes Mal durfte ich in den Laden und die Magie der Brautkleider spüren. Gereinigt und geflickt hängt es nun hier. Und ich weiß, es hätte kein schöneres Kleid für mich geben können. Eben die perfekte 10 !

Und wer weiß. Meine Schwester hat den Strauß gefangen. Einen guten Laden kennen wir ja nun =) Ich bin sofort wieder dabei und würde mich freuen, dieses Erlebnis mal aus einer anderen Sicht erleben zu dürfen.

Danke, für dieses kleine Brautkleidabenteuer liebes Marryfairteam!

Liebe Diana, mittlerweile sind wir per DU und ich bin dir unendlich dankbar für diesen gefühlvollen und ehrlichen Einblick. Ich glaube das kann so richtig nur eine Braut nachempfinden die es selbst erleben durfte, aber du hast uns allen hier bei Marryfair und sicher vielen  zukünftigen Bräuten die Möglichkeit gegeben zu erahnen wie wichtig das Brautkleid im Leben einer Frau sein kann und was man alles in dieser Vorbereitungszeit bis zum großen Tag durchlebt. Danke nochmals dafür! Marryfaire Grüße, dein Fan – Julia Steffen